Saturday, 28. january 2012 6 28 /01 /Jan. /2012 17:20

Ist diese Aussicht nicht wunderschön, dass die Welt, wie sie bisher gewesen war, so nicht mehr sein wird? Wieso eigentlich haben die Menschen Angst davor, dass das Leben auf der Erde sich verändern wird? Oder glaubst du, dass diese Science Fiction Filme Wirklichkeit werden? Nun, dann pass gut auf, was du dir damit erschaffst, denn dein Glaube hat die Tendenz, für dich Wirklichkeit werden zu können. Für alle anderen gilt: Das, was wir bisher gehabt haben… müssen wir DAS wirklich weiterhin so leben? MUSS es wirklich sein, dass alles so bleibt wie immer?


Wir haben seit Anbeginn auf der Erde viele schwere Zeiten durchgemacht. Lemurien ging unter, dann nicht allzu lange danach auch Atlantis. In der Zeit danach gingen die Menschen oft in den Untergrund. Sie lebten unterirdisch, weil es oben auf der Oberfläche einfach zu hart war. Das Überleben war nicht mehr gesichert. Es gab eine Zeit, da opferten wir uns geradezu, indem wir runter auf die Erde gingen, nur damit die Menschheit als Ganzes bestehen blieb. Überleben um jeden Preis, war die Devise.


Wir gingen, um Kinder zu zeugen und aufzuziehen und wenigstens so lange hier zu bleiben, bis die Kinder auf eigenen Füßen stehend überleben konnten. Nahrung war Mangelware und kaum zu finden, marodierende Banden machten die Gegenden unsicher, verbrannte Erde, Vulkane, Überschwemmungen, vernichtete Ernten, wir waren immer nur auf der Suche nach den sehr knappen Nahrungsmittel. Jeder, der sich von anderen sehen ließ, lief Gefahr, ermordet zu werden. Die Menschen verschwanden in die Einsamkeit, nur in sehr kleinen Gruppen zusammengerottet, denn selbst innerhalb der Gruppen war Mord und Totschlag an der Tagesordnung. Wir kamen, um die Menschheit zu erhalten, denn die Kinder unserer Kinder wuchsen ja zu unseren eigenen Eltern heran. Wir inkarnierten immer aufs Neue, doch was wäre, wenn es keine Körper auf der Erde mehr geben würde? Dann wäre wohl das „Experiment Erde“ vorzeitig beendet gewesen!


So, und nun ist das Experiment tatsächlich zu Ende. Nicht vorzeitig, sondern ganz genau zur rechten Zeit. Wir haben alles erfahren, was ein materielles Leben in der Dualität an Erfahrungsreichtum bietet. Wir müssen das nicht in alle Ewigkeit fortführen. Wir müssen nicht bis zum jüngsten Tag inkarnieren und wieder und wieder all das durchlaufen, was wir doch schon so und so viele Male erlebt haben. Es reicht. Es wird Zeit, dass die Welt sich verändert.


Das geschieht nicht, wie es in Filmen dargestellt wird. Es werden keine Raumschiffe kommen, um die Guten zu retten und die anderen untergehen zu lassen. Es wird auch keinen Knall geben und die Erde verglüht oder so ein Unsinn. Es geht leise, heimlich unheimlich und etwas langsamer vonstatten. Die Menschen verändern ihr Bewusstsein, sie erwachen und erinnern sich, warum sie einst herkamen, warum sie einen Lebenszyklus auf Erden begannen, und warum der jetzt beendet werden kann (und muss). Wer mitmacht, wer sich verändern will, der tut es aus einem inneren Drang heraus. Wer das nicht will, der braucht es auch nicht. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen, von wem denn auch? Du kannst deine Lebzeit also in aller Ruhe zu Ende leben. Aber wenn du wieder inkarnieren willst, werden die Veränderungsenergien stärker sein, du wirst dann in einer bereits veränderten Umwelt aufwachsen und Eltern haben, die dir etwas anderes beibringen, die ein anderes Weltbild haben, so dass die alte Lebensweise, alles auf duale Art zu sehen, weniger und weniger existent sein wird. Du wirst also, ob du willst oder nicht, von dem sich verändernden Massenbewusstsein geprägt werden und dich mit verändern. Und was ist schon schlimm dran, sich zu verändern? Es kann doch nur besser werden!


Wer aber trotzdem nicht mitmachen will, wer weiterhin so krasse, duale Erfahrungen machen will, der wird einen anderen Platz als die Erde aufsuchen müssen. Es gibt andere Orte in anderen Universen, wo man Leben, wie Menschen es bisher gewohnt waren, weiterführen kann, aber hier auf unserer Erde in der dritten Dimension wird es das nicht mehr geben. Die dritte Dimension wird gewissermaßen aufgerollt werden.


Eine Dimension ist kein Ort, kein Raum, sie ist ein Bewusstseinspartikel. Viele Partikel bilden ein Feld. Wir leben in diesem Feld und speisen es mit unserer Energie. Wir ziehen auch Energie wieder hier heraus. Indem wir unser Bewusstsein verändern und es über diese Dimension hinaus ausweiten, wird die so genannte dritte Dimension aufhören zu existieren. Wir werden also nicht untergehen, sondern der bessere Ausdruck dafür ist: Wir gehen darüber hinaus! Wir erhöhen unsere energetische Schwingung (und damit auch die Schwingung dieser Dimension), wir erfahren mehr Dimensionen als nur ausschließlich die dritte, wie wir es bisher erlebten, solange wir in Menschenkörpern steckten. Insofern wird natürlich die Erde, so wie wir sie bisher kannten, nicht mehr sein, weil wir sie bzw. unser Leben darauf drastisch verändern werden. Das geschieht nicht über Nacht, jeder hat Gelegenheit, da hineinzuwachsen, aber sie und das, was wir darauf erfahren, wird sich verändern!


Und das ist die Apokalypse, von der unsere Vorväter schon gesprochen haben. Von Beginn an war der Erde ein Ende bestimmt, so wie wir bei der Geburt wissen, dass wir sterben werden, denn diese Welt ist nicht dazu gemacht, ewig zu sein. Wir hatten ein Experiment begonnen, das sich dem wohlverdienten Ende nähert. Und was wir bestimmt nicht wollen, ist, in alle Ewigkeit in einem Experiment zu kreisen. Die Ewigkeit ist verdammt lang! Also begrüßen wir die „Apokalypse now“! Bereiten wir ein Fest, ein Freudentaumel, denn wir haben es geschafft, wir sind soweit, es jetzt zu beenden.


Ich bin heute früh wach geworden, und das erste, was ich bewusst wahrgenommen habe, war, dass ich noch mit geschlossenen Augen diesen Text formulierte. Ich weiß, dass ich auf anderen Ebenen mit diesem Thema zu tun hatte, weil andere Menschen, die ich nachts in anderen Sphären unterrichte, viel Angst mitbringen, dass die Erde untergehen könnte. Sie malen sich Horrorszenarien aus, sie können nicht mehr schlafen, weil sie nicht wissen, wie sie und ihre Lieben das überleben sollen bzw. können. Die Angst vor der Apokalypse ist riesengroß. Ich möchte sie beruhigen, möchte zeigen, dass ein Weltuntergang etwas Tolles sein kann, die große Chance auf Verbesserung. Es bedeutet keineswegs Tod und Verderben, im Gegenteil: Es wird ein großes Abenteuer! „Abenteuer Menschheit“ wäre wohl der bessere Titel.


Verteile diesen Text an alle, die es interessieren könnte, poste es in Foren, in denen verzweifelte Menschen ihre Angst verbreiten (was sehr kontraproduktiv sein kann). Gib ihnen dieses Buch, damit sie mehr darüber lesen können, wie sie sich auf das neue Leben vorbereiten können, falls sie es wollen, damit sie sich nicht mehr als Opfer von etwas Unaussprechlichem sehen, denn niemand ist ein Opfer. Hilf mit, die Botschaft zu verbreiten, dass die Apokalypse endlich da ist.


Das Abenteuer beginnt, und es ist durch und durch positiv!

von Shasti - veröffentlicht in: Ebene der Energien - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Friday, 27. january 2012 5 27 /01 /Jan. /2012 12:04

Ich sortiere gerade Texte, und da finde ich diesen Rat von Nathanael, den ich bereits im letzten Jahr hier eingestellt hatte. Und weil man die hier angesprochenen Dinge nicht oft genug hören/lesen kann, also noch einmal:

Nathanael:
Ihr werdet unabdingbar und unbedingt eingehen in eine Zeit, in der ihr die gereiften Früchte eures liebenden Tuns in einer nie zuvor von euch gekannten und in euch erkannten Leichtigkeit werdet ernten können. Ihr hab ja zumeist nie einrechnen wollen, dass Leben Leichtigkeit bedeutet. Notwendig ist, dass ihr euch löst aus und von euren euch belastenden Erinnerungen, die besagen, dass aller Segen dieser Welt für euch nur über den harten Weg der Entbehrung zu gewinnen sei. Notwendig ist, dass ihr euch also löst aus und von Erinnerungen, die besagen, das der Sinn eures menschlichen Daseins in Schweiß und Blut und Tränen zu suchen und zu finden sei. Seid getrost und wisset, dass die Zeiten der Askese vorüber sind, vorüber sein müssen, denn wie solltet ihr denn sonst den Reichtum des Lebens, den die Liebe für euch bereithält, wahrhaft genießen und leben können! Macht euch vielmehr bewusst und wisset, dass der Sinn allen Lebens zu suchen und zu finden ist in ihr, in der Liebe. Euer Weg und euer Ziel ist eines und liegt immer begründet in ihr.

Ein Inhalt des Wesens aller Liebe ist die Freude, und ein Kind der Freud ist der Humor. Tragt euer Dasein mit Humor und LEBT! Lasst euch von diesem eurem gesegneten Humor auf die Sonnenseite eures Erlebens tragen, auf der die Freude wohnt, und also lebt! Wie sonst wolltet ihr euch denn wahrhaft einfinden in diesem eurem Goldenen Zeitalter, das in der Liebe ist und in dem die Freude wahrhaft lebt, wenn ihr euch nicht bereits auf Erden die Schlüssel hierzu in die Hand legen lasst? Wie sonst könntet ihr euch heimisch fühlen in diesem eurem Goldenen Zeitalter, das euch erwartet, das sich euch öffnen will, wenn ihr nicht bereits heute, hier und Jetzt bewusst die Freude in eurer Erleben zieht?

von Shasti - veröffentlicht in: Ebene der Energien - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Thursday, 26. january 2012 4 26 /01 /Jan. /2012 14:37

Nachdem ich gestern einen inneren Knoten gelöst hatte, überkam mich das Gefühl, Töne singen zu müssen. Eigentlich komme ich mir dabei ja ziemlich doof vor, muss ich sagen. Gedanken wie z. B., was wohl die Nachbarn denken mögen, oder ob ich wohl ein Hampelmann wäre, weil ich sowas mache, nur weil irgendwer in mir die Knöpfe drückt oder die Strippen zieht, kamen kurz auf. Aber dann war ich doch neugierig. Bisher hatte ich mich auf dem Gebiet des Tönens dezent zurückgehalten.

Als Kinder haben meine Schwester und ich uns öfters damit vergnügt, im Bett zu liegen, die Beine an die Wand zu lehnen oder irgendwelche komischen Verrenkungen zu machen und einfach hineinzufühlen, wie gut sich das anfühlte (Yoga). Und dabei sangen wir einen Ton, einfach so. Wir sangen so lange, bis die beiden Töne sich wie Schlangen umeinander zu kringeln schienen. Sie gingen in Resonanz miteinander und erzeugten etwas Eigenes, etwas Anderes, als es vorher war. Und es fühlte sich gut an. Deshalb taten wir es ja auch.

Als Erwachsener benimmt man sich entsprechend. Und dazu gehört nicht, dass man in seltsamen Stellungen noch seltsamere Töne von sich gibt. Schade, denn das, was Kinder tun, ist viel natürlicher. Sie haben noch eine Erinnerung an die Harmonie in sich und keine Hemmungen, das, was in ihnen ist, auch auszudrücken.

Was ist Tönen eigentlich?
  
Im Internet fand ich folgende Aussagen: „Tönen löst Störfelder auf, verwandelt Karma aus vielen Leben, erzeugt neue Muster und fühlt sich einfach gut an.“

„Tönen bedeutet, wahrzunehmen und zu empfinden, was in Körper und Seele da ist und diesem Erleben durch Summen, Vokale und andere Laute Ausdruck zu geben. Es sind also Schwingungen, die schon vorhanden sind und durch das Körperinstrument zum ganz eigenen Ausdruck werden. Tönen wirkt lösend, befreiend, tonisierend.“

Meine eigene Erfahrung: Wenn ich Töne singe, dann ist mein Körper ein Resonanzboden, so wie das Holzgehäuse einer Gitarre oder Geige. Im Inneren wird also eine Energie zum Schwingen gebracht, mit der all die anderen Energien, die in mir sind, in Resonanz gehen. Sie schwingen mit. Ich bringe also alle Energien in mir auf eine gemeinsame Frequenz.

Habe ich Energien, die ein wenig aus dem Ruder gelaufen sind oder welche, die ich z. B. frisch transformiert habe, so ist Tönen eine Methode, diese Schwingungen in das vorherrschende Schwingungsfeld einzufügen. Die andere Energie stört also nicht mehr, sondern spielt in der Sinfonie meines energetischen Ausdrucks harmonisch mit. Es findet eine Neuausrichtung statt.

Was wichtig ist: Man sollte beim Tönen so lange in das, was da entsteht, hineinfühlen, bis man seinen eigenen Ton gefunden hat. Der eigene Ton ist das, was sich am besten anfühlt, womit man sich am wohlsten fühlt. Hat man ihn erst einmal gefunden, empfiehlt es sich, ihn jeden Tag aufs Neue zu singen, um sein ganzes Inneres in Einklang zu bringen, sich also auf sich selbst auszurichten und in der größtmöglichen Harmonie und Balance in sich selber zu sein. Später reicht es, wenn man einmal in der Woche die Erinnerung an den eigenen Ton auffrischt, oder noch später kann es noch seltener sein, doch insgesamt ist es wichtig, den eigenen Ton zu spüren.

Hier habe ich noch etwas Interessantes über das Tönen gefunden:

Text aus dem Buch „Plejadische Schlüssel zum Wissen der Erde“, Barbara Marciniak, ISBN 3-7626-0515-7 (Channeling)

Der Ton setzt alles in Bewegung, und er besitzt enorme Macht. Er öffnet Zugänge in andere Wirklichkeiten, denn mit der Erzeugung von Tönen kann sich Energie von einem System in ein anderes bewegen. Wenn ihr Töne verwendet, ist es recht einfach, durch Absicht und Klarheit den logischen Verstand zu umgehen und den Kanal zu wechseln.

Die Entwicklung der neugebündelten DNS drückt sich jenseits von Logik durch Töne aus. Durch Klang kann Materie als Information, die sich innerhalb des Körpers formuliert, außerhalb des Körpers Wissen verkünden. Wenn ihr euch dem Ausdruck von Tönen, besonders durch Toning und Gesang, hingebt, könnt ihr in einen Zustand der Glückseligkeit geraten. In gewissem Masse gründet sich diese Glückseligkeit auf das Gefühl und das Wissen, dass ihr unbeschränkt seid und als grenzenlose Lichtwesen existiert.

Lasst Töne durch euren Körper fließen, und zwar nicht, indem ihr nur bestimmte Noten singt, sondern euren Körper einfach von Tonkombinationen wie ein Instrument spielen lasst. Diese Klänge gehen über den logischen Verstand hinaus. Manchmal müht ihr euch ab, weil ihr ein Konzept intellektualisiert habt und es doch nicht in seiner Gesamtheit in eurer emotionalen Erfahrung verankern könnt. Durch ein Toning wird eure intelligente Absicht auf Klangwellen übertragen. Viele Intelligenzformen können so mit den Zellen eures Seins kommunizieren, den Widerstand eures logischen Verstandes umgehen und direkt über euren Körper zu eurem höheren Bewusstsein gelangen.

Wenn ihr Töne summt oder singt, wird eine nonverbale Übertragung nach außen kommuniziert. Das geht über Wörter hinaus. Ein Toning kann euch in ein Informationskollektiv katapultieren, wo die Dinge plötzlich klar werden. Es kann auch eure Kreativität aktivieren, euren Schwung, etwas zu tun oder anzupacken. Oder ihr fühlt euch nach der Arbeit mit Tönen sehr belebt, so als wäre eine große Last von euch abgefallen, etwas von den Schultern genommen worden. Ihr fühlt automatisch den Impuls, Klänge und Töne zu erzeugen, die für das Gleichgewicht und die Ausrichtung eures Körpers am nötigsten sind. Niemand wird durch die Botschaft beim Tönesingen vor den Kopf gestoßen. Die Menschen nehmen ein Toning nicht persönlich, und doch erhält der Körper eine persönliche Botschaft. Wenn wir euch zum Beispiel etwas direkt mit Worten darlegen, könnt ihr sagen:“ Oje, das zielt auf mich ab. Man hält mir das Gewehr vor die Brust.“ Doch durch Töne wird die gleiche Energie zu euch geschickt, und ihr könnt sie leicht integrieren, weil sie neutraler ist. Der logische Verstand überlagert seine eigene
Interpretation von Energie deshalb nicht, weil er sie nicht mit Kritik oder Tadel übersetzt. Der logische Verstand sagt: „Ich weiß nicht, was das ist, ich entspann mich einfach.“ Die intuitive Seite nimmt die Energie und die Botschaft durch Töne auf.

von Shasti - veröffentlicht in: Ebene der Energien - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Wednesday, 25. january 2012 3 25 /01 /Jan. /2012 15:55

Textstelle aus dem Film "Mr. Hollands Opus":

„Weißt du schon, was du jetzt tun willst?“
„Tja, für ne Rockgruppe bin ich zu alt. Ich werde wohl zu Hause tätig werden und Leuten Klavierstunden geben.“
„Ich würde gern in Pension gehen…“
„Ich werde nicht pensioniert, ich werde rausgeschmissen! … Willst du die Wahrheit wissen? Ich hab ne Scheißangst.“
„Die wissen doch gar nicht, wie sehr du ihnen fehlen wirst.“
„Glaubst du das wirklich?“
„Zweifelst du etwa daran?“
„Wenn du es genau wissen willst: Ja! Es ist schon fast zum Lachen. Erst werde ich da hineingezogen und halte es kaum aus, und jetzt ist es das einzige, woran mir etwas liegt und… Da bemühst du dich dein ganzes Leben. Du arbeitest 30 Jahre lang, weil du daran glaubst, dass das, was du tust, etwas bewirkt. Du glaubst, es bedeutet anderen etwas, und eines Morgens wachst du auf und musst erkennen, dass du dich leider Gottes in dem Punkt etwas geirrt hast. Du bist… entbehrlich!“


Das ist der grundlegende Irrtum, dem eigentlich fast jeder Mensch unterliegt. Wir glauben, wir würden etwas in der Welt bewirken, indem wir etwas für andere tun. So herum hat es noch nie funktioniert (man kann es nur glauben, wenn man die Augen fest zumacht). Wir bewirken etwas, indem wir selber uns verändern, indem wir zu dem werden, der wir sind und nur das tun, was in uns ist und heraus will. Wer den Film kennt: Mr. Holland wollte eigentlich Musik komponieren, musste aber aus finanziellen Gründen als Musiklehrer arbeiten und ging allmählich in diesem Beruf auf. Doch das, was tief in seiner Seele war, der Wunsch nämlich, zu komponieren, ging im Alltag unter.

Er hat das gemacht, was fast jeder von uns auch macht oder gemacht hat, nämlich das beste aus den Umständen. Auch wenn ihm etwas an seinen Schülern lag, es war nicht das, was in seiner tiefsten Seele vorhanden war, der Selbstausdruck in Form von Musik!

Jeder, der jetzt noch glaubt, dass sein Leben wertvoll wäre, weil er etwas in der Welt bewirkt, indem er etwas für andere tut, irrt gewaltig. Nur indem du das, was ganz tief in dir verborgen ist, findest und zum Ausdruck bringst, verändert das die Welt. Es geht dabei nicht um das, was du ausdrückst, es geht bei der Veränderung darum, dass jede Seele sich hier auf Erden entfalten kann. Und nur das verändert wirklich und nachhaltig. Kein Kontrollorgan braucht diese Veränderung zu planen oder zu dirigieren, sie findet in göttlicher Harmonie statt, so vollkommen, wie etwas nur sein kann! Also liegt es jetzt an jedem einzelnen, seinen ganz persönlichen Traum zu verwirklichen, dann braucht keiner mehr die Bestätigung von anderen („du glaubst, es bedeutet anderen etwas). So etwas ist Selbstverwirklichung!

 

 

 

 

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Tuesday, 24. january 2012 2 24 /01 /Jan. /2012 15:55

Vor wenigen Tagen grübelte ich (nicht völlig) selbstvergessen darüber nach, dass ich mir eigentlich wirklich endlich einen neuen Bademantel kaufen möchte. Mein bisheriger in Größe 36 und auf Taille genäht, passt mir seit einiger Zeit nicht mehr und auch, wenn ich bisher keinen Mantel vermisst habe, wäre es doch schön, sich mal wieder nach dem Baden einzukuscheln statt sich mit Handtüchern abzureiben.

Nun ja, Bademäntel sind eigentlich kein Thema, mit dem man einen Blog füllen sollte, aber der hier steht stellvertretend für das Erschaffen an sich.

Früher hätte ich solche Grübeleien, die nicht im Verstand stattfanden sondern auf der inneren Ebene im Gespräch mit Aspekten von mir, kaum wahrgenommen. Aber mit zunehmendem Bewusstsein entgeht mir nicht mehr viel von dem, was in mir abläuft. Ich habe also diesen Bademantel-Talk mit mir selber vernommen. Ich erinnere mich noch, dass, nachdem die Feststellung getroffen war, dass ich einen Mantel haben will, die Frage nach der Farbe auftauchte. Weiß ist zwar mein Favorit, aber warum nicht auch mal eine andere Farbe?  Und dann die Frage, die mich zum Grinsen brachte: „Wieviel willste denn dafür ausgeben?“

Da ich kurz vor meinem Geburtstag schon mal nach Bademänteln Ausschau gehalten hatte (könnte ja sein, dass mir jemand einen schenken will), wusste ich, dass die bevorzugte Qualität gut und gerne von 70 Euro aufwärts zu haben war. Aber wenn ich ehrlich sein soll: Ich wollte nur 20 Euro anlegen….

Und dann vergaß ich das ganze wieder.

Bis Samstag… Ich hatte Freitag überlegt (wieder nicht im Verstand, sondern tief in mir drin), dass meine Tochter ja eigentlich kommen könnte, so dass wir gemeinsam zum Einkaufen fahren würden – oder sogar zu Ikea. Nicht, dass ich irgend etwas kaufen wollte, ich wollte nur mal so zur Abwechslung ein wenig bummeln, so dachte ich. Und ja, am Samstag kam meine Tochter, wir kauften auch ein, fuhren sogar zu Ikea, ohne dass ich etwas sagen oder fragen musste. Und dort sah ich im Vorübergehen einen Bademantel hängen. Ich probierte an und entschied: Den nehme ich mit! Er ist weiß, wie gewünscht, er ist außen samtartig, innen das feuchtigkeitsaufsaugende Frottee und so richtig schön kuschelig. Es ist echt zum Lachen, aber er kostete auch nur 20 Euro. Er ist das, was ich mir auf der anderen Ebene erschaffen habe! Ich meine, den hätte es nicht gegeben, wenn ich ihn mir nicht erschaffen hätte.

Nun kann man sagen, dass er ja auch ohne mich vorhanden war, lange, bevor ich auch nur daran dachte, ihn mir zu wünschen. Das muss ich verneinen. Der Schöpfungsprozess findet auf anderen Ebenen statt. Hier in dieser Welt nehmen wir die Ereignisse auf lineare Weise wahr. Demzufolge gab es diesen Bademantel, bevor ich auch nur daran dachte. Ich konnte ihn nur finden, weil er bereits da war. Das ist sehr irdisch und eingeschränkt gedacht, denn auf den anderen Ebenen, auf der Schöpfungsebene, kann dieser Schöpfer in mir an jeden beliebigen Punkt auf der linearen Zeitschiene gehen und das, was ich mir erschaffe, dort einfügen. Und so erscheint dann hier in dieser materiellen Welt meine Kreation  zeitlich gesehen vor dem Auftauchen meines Wunsches.

Verrückte Welt, ja…

Was ich anhand dieses Beispiels noch begriffen habe, ist die Tatsache, dass ich mir auf diese Art nur das kreieren kann, was ich für mich wähle, was ich mir selber also zugestehe. Ich kann mir (im Moment jedenfalls) so keinen Porsche, keine Villa und kein Vermögen kreieren, weil ich auf dieser Schöpfungsebene nie drauf kommen würde, so etwas für mich zu verlangen. Das hat mit dem Selbstwert zu tun. Solange ich dieses Mangelbewusstsein nicht völlig abgelegt habe und nicht glauben kann, dass mir ein Porsche gut zu Gesicht stehen würde, solange verlange ich wohl nur nach 20-Euro-Bademänteln.

Doch wenn man erst mal das Prinzip begriffen hat und sieht, dass es tatsächlich funktioniert, steigt ja der Selbstwert auch mit jedem Gelingen an. Man kommt halt nur schrittweise hin. Das Leben ist ein progressiver Prozess, egal, wie man es betrachtet.

von Shasti - veröffentlicht in: Ebene der Energien - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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